Dorit Beinisch, Elena Bashkirova, Guy Braunstein, and Rolandseck-Festival in Germany

🙂 Arab-Short > Music in Mideast & Asia > Members of Bashkirova-Gang > Guy Braunstein
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BOTSCHAFT DES STAATES ISRAEL

(Updated on JULY 17, 2009)
JIWON: What is this media, Der Berliton? Is this German? This is Bibiton from Israel. Hum… I didn’t know that Israel’s Bibermann government has been behind those sh*ts all the way through. Just funny… And then, Botschafter Yoram Ben-Zeev is originally Ehud Barak’s man. The fact that he was appointed by Livni means nothing. Very interesting is that their PR-campaign with MICHAEL BARENBOIM’S WEDO started right after La Scala’s Lissner failed in Salzburg on May 19, 2009 (… after failing in Berlin…)

Botschaft des Staates Israel – Abteilung Kultur > 4. Rolandseck-Festival unter Leitung von Guy Braunstein
Kultur-Newsletter der Botschaft des Staates Israel, August 2009
Botschaft des Staates Israel – Berlin

4. Rolandseck-Festival unter Leitung von Guy Braunstein Jul 1, 2009 / By Der Berliton, Berlin-Germany
Geschrieben von: Botschaft des Staates Israel
In der Zeit vom 16. bis 24. Juli 2009 findet das 4. Rolandseck-Festival unter der künstlerischen Leitung von Guy Braunstein statt. Insgesamt werden 34 Künstlerinnen und Künstler in sieben Konzerten ein kammermusikalisches Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts präsentieren.
Ein Festivalschwerpunkt liegt auf zum Teil neuen kammermusikalischen Bearbeitungen von Orchester- und Opernwerken: Das Vorspiel und Isoldes Liebestod in Richard Wagners „Tristan und Isolde“ wurden von Guy Braunstein für Sopran, Violine, Viola, Violoncello, Bläserquintett und Kontrabass sowie Strawinksys Orchestersuite „Der Feuervogel“ für Streicher und Bläserquintett von Ohad Ben Ari bearbeitet. Yoel Ghamzou widmete sich Mahlers Rückert-Lieder für Singstimme und Klavier und formte daraus ein Nonett.
Das Festival steht unter der künstlerischen Leitung von Guy Braunstein, dem 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. Für die Meisterklasse des Festivals zeigt sich der mittlerweile 84jährige Chaim Taub, ehemaliger Konzertmeister des Israel Philharmonic Orchestra, verantwortlich. Die Meisterklasse setzt sich aus dreizehn jungen Musikerinnen und Musikern des West-Eastern-Divan-Orchestras von Daniel Barenboim zusammen, die aus dem Iran, Palästina, Ägypten, dem Libanon, der Türkei, Syrien und Israel stammen.
Dienstag, 14. bis Donnerstag, 23. Juli 2009
(… PROGRAMM…)
Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1
53424 Remagen
Tel.: 02228 / 9425-39
Vorverkauf:
Tel.: 022 28 / 94 25-16
http://www.rolandseck-festival.de/

The Israeli Government’s Official Website, by the Ministry of Foreign Affairs Jul 10, 2006
Querverweis: Newsletter Archiv
Newsletter der Botschaft des Staates Israel in Berlin
(8) Das Internationale Kammermusik Festival in Jerusalem
Die Jerusalem Foundation präsentiert in diesem Jahr das Neunte Jerusalem Internationale Kammermusik Festival. Das Festival findet vom 1.-12. September 2006 im Konzertsaal des YMCA in Jerusalem statt. In diesem Jahr feiert das Festival den 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart, den 150. Geburtstag von Robert Schumann und die 100. Wiederkehr des Geburtstags von Dimitri Schostakowitsch. Es werden aber auch Werke von Benjamin Britten, Richard Strauss und vielen anderen gegeben. Zu den großen Künstlern, die auf dem Jerusalem International Kammermusik Festival auftreten, gehören die Gründerin und künstlerische Leiterin des Festivals, die Pianistin Elena Bashkirova, der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim und der Violinist Michael Barenboim, sowie der junge israelische Violonist Guy Braunstein. Der Kartenverkauf begann am 31. Mai 2006. Weitere Hinweise und Infos auf http://www.jcmf.org.il.

The Israeli Government’s Official Website, by the Ministry of Foreign Affairs Sep 1, 2004
Querverweis: Newsletter Archiv
Newsletter der Israelischen Botschaft in Berlin
(…)
(6) Deutsche Musiker beim 7. Internationalen Kammermusikfestival Jerusalem
Vom 3. bis 15. September 2004 findet das siebte Internationale Kammermusikfestival in Jerusalem statt. Das Festival steht unter der musikalischen Leitung der Pianistin Elena Bashkirova. Seit seiner Gründung haben namhafte Musiker aus zahlreichen Ländern wie Italien, Frankreich, Deutschland, den Vereinigten Staaten und Israel an dem Musikereignis teilgenommen, darunter der Cellist Misha Maisky, die Pianisten Yefim Bronfman und Daniel Barenboim, die Violinisten Julian Rachlin, Nicholaj Znaider und Renaud Capucon, der Sänger Robert Holl sowie das Jerusalem Quartet und das Aviv Quartet.
Das diesjährige Festival präsentiert verschiedene herausragende Musiker der Berliner Philharmoniker, darunter ihr Konzertmeister, der Israeli Guy Braunstein, der erste Klarinettist Karl-Heinz Steffens, der erste Kontrabassist Nabil Shehata, der erste Flötist Emmanuel Pahud, der erste Hornist Daniele Damiano, die Violinistin Madeleine Carruzzo und andere. Des weiteren nehmen teil: Der Bariton Andreas Schmidt (Deutschland), der Dirigent Lawrence Foster, die Violinistin Miriam Fried mit ihrem Sohn, der Pianist Jonathan Biss (USA), der Cellist Gautier Capucon (Frankreich) und die zwei Ensembles, das Jerusalem Quartet und das Carmel Quartet.
Viele der Festivalteilnehmer sind israelische Musiker, die in den vergangenen Jahren eindrucksvolle Karrieren auf internationaler Bühne errungen haben. Dazu gehören neben Guy Braunstein der Violinist Hagai Shaham, der Klarinettist Alexander Fiterstein, die Pianisten Saleem Abboud-Ashkar und Shai Wosner sowie Musiker der führenden Orchester des Landes.
Das diesjährige Festival ist der Kammermusik Ludwig van Beethovens und osteuropäischen Komponisten, darunter Smetana, Janacek, Enesco, Bartok und Lutoslawski gewidmet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Musik Dvoraks, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum Hundertsten mal jährt. Darüber hinaus enthält das Programm drei Werke des jüdisch-tschechischen Komponisten Erwin Schulhoff, der in der Shoa ermordet wurde.
Teilnehmen wird an dem Festival in diesem Jahr auch das Jerusalem Music Center, das Meisterklassen für Gesang unter der Leitung von Andreas Schmidt durchführen wird. Außerdem ist ein spezielles Treffen mit dem Flötisten Emmauel Pahud vorgesehen. Daneben gibt es verschiedene Events mit jungen israelischen Jazz-Musikern. Die Jerusalem Cinematheque zeigt Filme zum Thema Musik. Alle Konzerte finden im YMCA Auditorium in Jerusalem statt. (www.jcmf.org.il)
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Dieser Newsletter mit Mitteilungen israelischer Ministerien und Meldungen aus der israelischen Presse wird von der Botschaft des Staates Israel in Berlin/ Abteilung fĂĽr Ă–ffentlichkeitsarbeit zusammengestellt. Anmerkungen oder Fragen richten Sie bitte an: botschaft@israel.de
– An- und Abmeldung unter http://newsletter.israel.de/
© Botschaft des Staates Israel, 2004

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FROM BEINISCH’S ISRAEL

Radio listings – Haaretz – Israel News Aug 29 – Sep, 2008
Radio listings – Voice of Music (91.3 FM)
Fri. August 29
16.00 Brahms: Sonata for violin and piano; Puccini: Manon Lesco, excerpts; Dvorak: Piano Quintet Op. 81 (Barenboim, Jerusalem String Quartet)
Sat. August 30
20.05 The Jerusalem International Chamber Music Festival 2008 – Prokofiev: Overture on Hebrew Themes for clarinet, String Quartet and piano (Yevgeny Yehudin, Guy Braunstein, Michael Barenboim, Ori Kam, Gary Hoffman, Elena Bashkirova); Stravinsky: 3 Pieces for String Quartet (Erlenbusch Quartet); Stravinsky: 2 Songs “Vyesna,” “Rosyanka”; Prokofiev: Five Poems by Anna Akhmatova, Op. 27 (Stella Doufexis, Elena Bashkirova); Stravinsky: Divertimento for violin and piano (Mihaela Martin, Asher Fisch)
00.05 Voice of Music all night
Sun. August 31
09.05 Delius: Sonata in one movement for cello and piano; Vaughan Williams: Symphony No. 5 (Lond on SO/Previn); Shostakovich: Violin Concerto No. 2 (Kremer, Boston SO/Ozawa); Godowski: Piano Sonata; Glazunov: String Quintet Op. 39 (Shostakovich Quartet)
19.30 The Jerusalem International Chamber Music Festival, 2008 – Boccherini: Guitar Quintet No. 7 (Hanan Feinstein, Mihaela Martin, Petra Schwieger, Madeleine Carruzzo, Frans Helmerson); Scarlatti: 4 Sonatas arranged by Israel Sharon (Ayelet Karni, Guy Eshed, Alex Klein, Yevgeny Yehudin, Sivan Magen, Mihaela Martin, Timothy Park, Rafaello Majoni); Verdi: String Quartet in D Minor (Erlenbusch Quartet); De Falla: 7 Canzones Populares Espanolas (Stella Doufexis, Asher Fisch); Falla: Psyche (Stella Doufexis, Boris Brovtsyn, Madeleine Carruzzo, Gary Hoffman, Sivan Magen); Manuel Infante: Danzas Andaluzas for 2 Pianos (Yael Kareth, Bishara Harouny)
22.00 Amy Beach: Piano Trio Op. 150 Berwald:
Mon. September 1
19.30 The Jerusalem International Chamber Music Festival, 2008 – Dohnanyi: Serenade for string trio Op. 10 (Mihaela Martin, Madeleine Carruzzo, Frans Helmerson); Kodaly: Duo for violin and cello (Michaela Martin, Frans Helmerson); Enescu/Rudd: Rumanian Rhapsody No. 1 in A (Asher Fisch, Guy Braunstein, Boris Brovtsyn, Ori Kam, Nicolas Altstaedt, Rafaello Majoni); Liszt: Lieder (Stella Doufexis, Elena Bashkirova); Bartok: Sonata for 2 pianos and percussion (Yael Kareth, Asher Fisch, Asaf Roth, Dan Moshayev) 20.05 See Saturday 13.00
Tues. September 2
19.30 The Jerusalem International Chamber Music Festival, 2008 – Mozart/Grieg: Piano Sonata No. 16 (Kirill Gerstein, Jonathan Gilad); Carter: Gra for solo clarinet (Karl-Heinz Steffen); Grieg: String Quartet Op. 27 (Erlencucsh Quartet); Mozart: Sonata for bassoon and cello (Mauricio Paes, Gary Hoffman); Mozart: Piano Quartet No. 1 (Jonathan Gilad, Mihaela Martin, Ori Kam, Frans Helmerson); Grieg: Songs arranged by students of the Israel Academy of Arts & Sciences (Asher Fisch, Stella Doufexix, Boris Brovtsyn, Petra Schwieger, Ori Kam, Thimothy Park, Rafaello Majoni, Guy Eshed, Alex Klein, Yevegeny Yehudin, Sivan Magen, Mauricio Paes, Hezi Nir)
00.05 Voice of Music all night
Wed. September 3
19.30 The Jerusalem International Chamber Music Festival, 2008 – Haydn: Trio for flute, cello and piano (Kirill Gerstein, Guy Eshed, Gary Hoffman); Carter: Sonata for cello and piano (Nicolas Altstaedt Elena Bashkirova); Schubert: Fantasy for violin and piano Michaela Martin, Jonathan Gilad); Mozart: Andante and Variations K. 501 (Kirill Gerstein, Elena Bashkirova); Scho enberg: Verklaerte Nacht (Guy Braunstein, Michael Barenboim, Ori Kam, Madeleine Carruzzo, Frans Helmerson, Nicolas Altstaedt)
00.05 Voice of Music all night
Thur. September 4
19.30 Schumann: Fantasiestucke (Steffens, Bashkirova); Schumann: Lenau Liede (Robert Holl, Kirill Gerstein); Hindemith: Quartet for clarinet, violin, cello and piano (Steffens, Braunstein, Helmerson, Bashkirova); Carter: Esprit Rude/Esprit Doux for Flute and Clarinet (Eshed, Braunstein); Schumann: Piano Quintet Op. 44 (Elena Bashkirova, Guy Braunstein, Michael Barenboim, Madeleine Carruzzo, David Geringas); Manuel Infante: Andalucian Dances for 2 pianos
23.00 Work Cycles: works explained by Alexander Tamir
00.05 Voice of Music all night

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ARTICLES / INFORMATION

Kultur und Geniessen – Festivals: Kammermusikfestival im Arp Museum By What-Is-Kultur-Geniessen?
Unter kĂĽnstlerischer Leitung von Guy Braunstein
4. Rolandseck-Festival
Rolandseck Festival fĂĽr Kammermusik versammelt Musikerinnen und Musiker von Weltrang am Rhein
Laufzeit: 14.07.2009 – 23.07.2009
Tradition der Rolandsecker Sommerkurse wiederbelebt – Chaim Taub unterrichtet junge Mitglieder des West Eastern Divan Orchestra von Daniel Barenboim
Zum diesjährigen Kammermusikfestival im Arp Museum Bahnhof Rolandseck ist das Who is Who internationaler Musikerinnen und Musiker zu Gast am Rhein: unter den geladenen Künstlern finden sich Namen wie Hélène Grimaud, Lisa Batiashvili, Sol Gabetta, Christiane Oelze, Elena Bashkirova, Guy Braunstein, Emmanuel Pahud und Paul Meyer.
(…)
Entspannung finden Gäste und Musiker am 19. Juli zur Festivalhalbzeit bei der mittlerweile obligatorischen Schifffahrt auf dem Rhein mit der standesamtlichen Trauung des Brautpaares Guy Braunstein – Gili Schwarzman (Festivalteilnehmerin und Mitglied des West Eastern Divan Orchestra).
(…)
Fotonachweise Credits: Amihai Grosz: Dan Porges
Ori Kam: Russel Maynor
Sol Gabetta: Marco Borggreve
Elena Bashkirova: IMG
Hélène Grimaud: Kasskara Deutsche Grammophon
Emmanuel Pahud: Josef Fischnaller under license of EMI Classics
Francois Leleux: Sony BMG / Uwe Arens
Christiane Oelze: Natalie Bothur
Alle anderen all others: Arp Museum Bahnhof Rolandseck 2009

Das Rolandseck Festival für Kammermusik hat begonnen Jul 17, 2009 / By Neue Musikzeitung, Regensburg ‎
(…) Das im Meisterkurs mit Chaim Taub erarbeitete Programm der jungen Musiker des West Eastern Divan Orchestra wird am 20. Juli vorgestellt. Erstmals konnte die Sopranistin Lioba Braun für Werke von Wagner und Mahler am 21. und 23. Juli gewonnen werden.
(…) Während des 4. Rolandseck Festivals werden in Zusammenarbeit mit der Barenboim Said Foundation vom mittlerweile 84-jährigen Chaim Taub statt vorwiegend junger israelischer Musikerinnen und Musiker 14 Mitglieder des West Eastern Divan Orchestra von Daniel Barenboim unterrichtet – sie stammen aus Israel, dem Libanon, Syrien, Palästina, dem Iran und der Türkei.

Rolandseck Festival fĂĽr Kammermusik versammelt Weltrang-Musiker May 22, 2009 / By Theater,de, Mainz
(…)
Während des 4. Rolandseck Festivals werden in Zusammenarbeit mit der Barenboim Said Foundation vom mittlerweile 84-jährigen Chaim Taub statt vorwiegend junger israelischer Musikerinnen und Musiker 14 Mitglieder des West Eastern Divan Orchestra von Daniel Barenboim unterrichtet – sie stammen aus Israel, dem Libanon, Syrien, Palästina, dem Iran, Ägypten und der Türkei.
Entspannung finden Gäste und Musiker am 19. Juli zur Festivalhalbzeit bei der mittlerweile obligatorischen Schifffahrt auf dem Rhein mit der standesamtlichen Trauung des Brautpaares Guy Braunstein – Gili Schwarzman (Festivalteilnehmerin und Mitglied des West Eastern Divan Orchestra).

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ARTICLES

4. Rolandseck-Festival startet mit Duo-Abend Jul 15, 2009 / By General Anzeiger, Bonn
Guy Braunstein heiratet beim Festival Rolandseck Jul 17, 2009 / By General Anzeiger, Bonn

Der künstlerische Leiter der Veranstaltung und die Flötistin Gili Schwarzman spielen und heiraten am Sonntag während öffentlicher Schiffstour
Von Bernhard Hartmann

Rolandseck. Am Sonntag wird geheiratet. Guy Braunstein, künstlerischer Leiter des Rolandseck-Festivals, und die Flötistin Gili Schwarzman wollen sich während einer Schiffstour das Jawort geben.

Eingeladen, der Zeremonie vor der romantischen Rhein-Kulisse beizuwohnen, sind nicht nur die Musiker des Festivals, sondern auch das Publikum. Möglicherweise wird sogar Dirigent Daniel Barenboim anreisen, in dessen West-Eastern-Divan-Orchestra das Paar einen festen Platz hat. Um 19.30 Uhr legt das Schiff ab (Rolandseck, direkt vor dem Bahnhof).

Beim ersten Abo-Konzert des diesjährigen Festivals saĂźen der Geiger Braunstein und Gili Schwarzman bereits gemeinsam auf dem Podium. Er fĂĽhrte an der ersten Geige die Streicher in Mozarts Flötenquartett D-Dur KV 285 an, sie spielte den Solopart. Die Begleiter – neben Braunstein waren dies noch der Bratschist Amihai Grosz und die Cellistin Sol Gabetta – trugen sie sozusagen auf Händen, so dass ihr sehr schöner, klangvoller Ton sich wunderbar entfalten konnte.

Wenn man das romanzenhafte Adagio mit seiner inspirierten MelodiefĂĽhrung und der zarten Pizzicato-Begleitung mit so viel Herz gespielt hört, mag man gar nicht glauben, dass Mozart den “Zauberton” dieses Instruments angeblich gar nicht gemocht haben soll.

Mit dem Flötenquartett war an diesem Abend das erste von insgesamt vier Werken zu hören, bei denen ein Solo-Instrument und eine Streicherformation sich gegenĂĽberstanden. Mark-Anthony Turnage, ein nicht nur von Simon Rattle ĂĽberaus geschätzter zeitgenössischer britischer Komponist, war mit einem frĂĽheren Werk zu hören: “Inventions on Solitude” fĂĽr Klarinette und Streichquartett.

Neben seinen Orchesterwerken nimmt sich diese Musik fast unproblematisch und leicht zugänglich aus. Chen Halevi spielte den Solopart des als Reverenz an Duke Ellington konzipierten Werks mit durchaus jazzigem Ton, der sich gegen das mitunter in dichtem Satz begleitende Streichensemble (Guy Braunstein, Maja Avramovic, Amihai Grosz und Zvi Plesser) durchaus behaupten konnte.

Mit Chezy Nir nahm dann ein Hornist auf dem Solistenstuhl Platz, um mit seinem geschmeidigen, von erstaunlicher Eleganz geprägten Spiel in zwei Stücken von Alexander Glazunow gefangen zu nehmen.

In der Pause wurde dann der Steinway in den Festsaal des Bahnhofs geschoben. Auf dem Notenpulten lag Schumanns Klavierquartett in Es-Dur op. 47. Es ist nicht ganz zu Unrecht das populärste Werk seiner Gattung: So viel Inspiration und überbordende Vitalität sind selten. Am Flügel saß Elena Bashkirova, die immer die Balance zu den Streichern hielt, ohne dass dadurch die mitreißende Wirkung ihres virtuosen und brillanten Spiels gefährdet war.

Der Geiger Daishin Kashimoto, Ori Kam an der Bratsche und Sol Gabetta am Cello hielten da mit ebenso viel Energie mit. Vor allem die Cellistin setzte mit ihrem äußerst beweglichen Spiel bemerkenswerte Akzente, auch die Cello-Kantilene zu Beginn des Andantes fand bei ihr eine tief empfundene Wiedergabe. Nach dem rasanten Finale entlud sich beim Publikum begeisterter Jubel.
Artikel vom 17.07.2009

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INTERVIEW 2 – GUY BRAUNSTEIN

Guy Braunstein gibt Benefiz-Konzert in Bad Honnef May 21, 2009 / By General-Anzeiger, Bonn
Am 28. Mai spielt der Leiter des Festivals Rolandseck mit Pianist Ohad Ben Ari im Kursaal
Von Bernhard Hartmann

Bad Honnef. Der Mann hat Humor: “Ich habe ein StĂĽck Brot mit meinem Finger verwechselt”, antwortet Guy Braunstein, als er im CafĂ© des Arp-Museums auf den kleinen Verband an der rechten Hand angesprochen wird.

Solche Missgeschicke können in seinem Berufsstand geradezu existenzielle Folgen nach sich ziehen: Guy Braunstein ist Geiger und gehört als solcher zu den erfolgreichsten dieser Zunft: Um seinen Arbeitsplatz als Konzertmeister bei den Berliner Philharmonikern dürften den 1971 in Tel Aviv geborenen Musiker Heerscharen von Kollegen beneiden.

Wenn Braunstein jetzt mit Dreitagebart und bequem-lässigem Pullover am Frühstückstisch sitzt, lugt unter dem auffallend tiefen Haaransatz ein waches, freundlich blickendes Augenpaar hervor. Dass wir den Wahl-Berliner hier treffen, hat gleich zwei gute Gründe. Denn er ist in einem seiner musikalischen Nebenberufe künstlerischer Leiter des Festivals Rolandseck, das alljährlich im Sommer eine stattliche Anzahl der besten Kammermusiker an den Rhein lockt, und außerdem musiziert er am 28. Mai im gegenüberliegenden Bad Honnef.

Im dortigen Kursaal gibt Braunstein zusammen mit dem Pianisten Ohad Ben Ari einen Benefiz-Abend, mit dem er die Konzertarbeit der arabisch-lutherischen Kirche von Ostjerusalem und die der Schule Talitha Kumi bei Bethlehem unterstĂĽtzen möchte. Braunstein empfindet solche Projekte als auĂźerordentlich wichtig fĂĽr diese Krisenregion, wo er auch selbst häufiger auftritt. “Ich war immer glĂĽcklich, nicht als Soldat dort zu sein, sondern als Musiker”, sagt er.

Anfang des Jahres hätte er eigentlich wieder in den Nahen Osten fahren wollen. Denn in einem weiteren Nebenberuf ist der Berliner Konzertmeister auch Mitglied in Daniel Barenboims “West Eastern Divan Orchestra”, wo Musiker aus verschiedenen arabischen Ländern und Israel gemeinsam unter einem Dach musizieren. Doch wegen des Gaza-Kriegs hatte Barenboim die geplante Gastspielreise absagen mĂĽssen. Man traf sich dann aus der Not in Berlin.

Trotz aller Spannungen, die damals auch innerhalb des Orchesters spĂĽrbar wurden, hat der Krieg letztlich keinen Keil zwischen die jungen Musiker treiben können. “Wir sind beste Freunde und reden miteinander”, sagt Braunstein.

Es ist deshalb absolut folgerichtig, dass er fĂĽr das nächste Festival in Rolandseck im Juli nicht nur gestandene Musikerpersönlichkeiten wie die Pianistin HĂ©lène Grimaud, mit der er das Eröffnungskonzert bestreitet, die Geigerin Lisa Batiashvili, den Flötisten Emmanuel Pahud, die Cellistin Sol Gabetta oder die Sängerin Christiane Oelze eingeladen hat, sondern auch 14 junge Musiker des “West Eastern Divan Orchestra”.

Eine handverlesene Gruppe, ausgewählt von Braunstein selbst und Barenboim. “Wir sind da nicht nach Proporz vorgegangen, sondern entscheidend war allein die musikalische Qualifikation der Musiker”, sagt Braunstein. Gleichwohl ist eine ausgesprochen bunte Gruppe zusammengekommen: Die Nachwuchsmusiker kommen aus Israel, Syrien, Palästina, Iran, Ă„gypten und aus der TĂĽrkei.

Sie reisen an zu einem Meisterkurs, den der mittlerweile 84-jährige israelische Geiger, Mitbegründer und langjährige Leiter des Festivals, Chaim Taub, geben wird. Dass die Musik hier für die Politik eine Vorbildfunktion hat, davon ist Braunstein überzeugt. In der musikalischen Prägung Braunsteins spielt Rolandseck eine zentrale Rolle. Man könnte fast sagen, dass ihm die Nachfolge Taubs in die Wiege gelegt war.

Als er 1983 erstmals das junge, im Jahr zuvor gegründete Festival besuchte, war er zwölf Jahre alt. Jetzt, nachdem Braunstein vor vier Jahren zusammen mit Torsten Schreiber, der die gesamte Konzertsaison in Rolandseck managt, das zwischenzeitlich aufgegebene Festival wieder neu ins Leben rief, trägt es seine Handschrift.

Dass sich Braunstein am Rhein zu Hause fĂĽhlt, zeigt nicht zuletzt auch der im Festival-Programm unter dem 19. Juli abgedruckte Termin: “Schifffahrt mit den Musikerinnen und Musikern des Festivals – und der Trauung von Gili Schwarzman und Guy Braunstein durch den Remagener Standesbeamten Rudolf Stauf”, steht dort ganz lapidar. Gili Schwarzman ist ĂĽbrigens Flötistin – und Mitglied des “West Eastern Divan Orchestra”.

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INTERVIEW 1 – GUY BRAUNSTEIN

Interview mit Guy Braunstein Sep 4 – Oct 3, 2009

Namen: Franziska BockemĂĽhl und Lena Jend
Schule: Beethovengymnasium, Klasse 8c
Franziska und Lena und Klassik: „Da wir beide ein klassisches Instrument und klassische Musikstücke spielen, haben wir schon einige Jahre einen Bezug zu dieser Musik. Das regelmäßige Üben ist zwar nicht immer die reine Freude, und wir können uns nur schwer vorstellen, drei bis vier Stunden pro Tag zu üben, aber es ist etwas ganz besonderes das Gelernte vor Publikum zu präsentieren. Uns gefällt auch nicht jede klassische Musik, und in unserer Freizeit hören wir überwiegend moderne Musik, wie die meisten jungen Leute. Doch die Atmosphäre, die man erlebt, wenn man bei einem klassischen Konzert live dabei ist, ist immer eine große Freude.“

Am Montag, den 22. September 2008 um 20 Uhr waren wir Gäste des klassischen Musikabends „Elena Bashkirova & Friends II“ im Rahmen des Beethovenfestes Bonn. Die Einladung verdankten wir dem Geiger und 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, Guy Braunstein, den wir nachmittags im Hotel Bristol in Bonn interviewten.
Guy Braunstein, geboren 1971 in Tel Aviv/Israel ist seit September 2000 Konzertmeister der Berliner Philharmonikern.

Interview mit Guy Braunstein
FB/LJ: Hatten Sie eine glĂĽckliche Kindheit?
GB: Ja, auf jeden Fall! Ich habe viele Jahre Geige gespielt, ohne es zu ernst zu nehmen. Ich habe mit meinen Freunden nach der Schule Fußball gespielt und meine Zeit draußen verbracht. Erst als ich älter war, habe ich das Geigenspiel ernster genommen, aber auch dann habe ich mir Zeit genommen für eine ganz normale Kindheit.

FB/LJ: Welche Sprachen beherrschen Sie?
GB: Hebräisch, meine Muttersprache, weil ich einundzwanzig Jahre in Israel verbracht habe. Dort lernen alle Kinder schnell Englisch. Dann habe ich noch Französisch gelernt und Deutsch.

FB/LJ: In welchen Ländern haben Sie schon gelebt?
GB: Den GroĂźteil meines Lebens habe ich in meinem Heimatland Israel verbracht, wo ich studiert habe und zur Schule gegangen bin. Ich habe aber gemerkt, dass ich besser in Europa leben sollte, weil ich so viel dort auf Tournee war. So bin ich nach Paris gezogen und habe dort ein Jahr gelebt. Seit acht Jahren wohne ich jetzt in Berlin.

FB/LJ: Würden Sie, wenn Sie jetzt wieder fünf Jahre alt wären, ihr Leben anders leben?
GB: Nein, überhaupt nicht (lächelt).

FB/LJ: Wieso nicht?
GB: Ich bin sehr glĂĽcklich so, mit dem was ich mache und tue. Das Leben ist sehr, sehr interessant. Die ganze Welt kommt zu uns nach Berlin, aber ein paar Monate im Jahr sind wir auch auf Tour, so wie jetzt. Und das macht mir sehr viel SpaĂź!

FB/LJ: Woher können Sie so gut deutsch?
GB: Ich bin Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. Seit acht Jahren wohne ich jetzt in Berlin.

FB/LJ: Was ist die Aufgabe eines ersten Konzertmeisters bei den Berliner Philharmoni-kern?
GB: Die Aufgabe ist sehr kompliziert, man ist der Vermittler zwischen den Orchestermusikern und dem Dirigent. Die Kopf-, Bauch- und Herzgefühle des Dirigenten muss ein Konzert¬meister auf die anderen Musiker übertragen können – ein bisschen wie ein „Dolmetscher“. Hierüber könnte man stunden¬lang reden.

FB/LJ: Wie viele Konzertmeister gibt es bei den Berliner Philharmonikern?
GB: Wir sind zu dritt, aber wir arbeiten natürlich nicht gleichzeitig. Wenn ich unter¬wegs bin, übernimmt einer meiner Kollegen meine Aufgabe. Wenn ich in Berlin bin, sind meine Kollegen mit anderen Projekten beschäftigt.

FB/LJ: Wie sind Sie eigentlich auf das Instrument Geige gekommen?
GB: Ich habe mit Blockflöte angefangen, doch bei einem Streit mit meinem großen Bruder ging sie kaputt und ich konnte nicht mehr damit spielen. So kam ich zu einem neuen Instrument und da habe ich mich für die Geige entschieden.

FB/LJ: Haben sie schon viele richtige Stars bzw. bekannte Musiker getroffen?
GB: In meinem Beruf gibt es keine richtigen Stars, wie Pop Stars oder Movie Stars. Wir treffen uns als Musiker und spielen zusammen.

FB/LJ: Hören Sie nur klassische Musik bzw. welche Musik hören Sie in Ihrer Freizeit?
GB: Ich höre jede Art von Musik. Ich versuche manchmal auch auf meiner Geige an¬dere, als die klassische Musik zu spielen, aber dies ist nur Spaß. Beruflich spiele ich nur klassische Musik.

FB/LJ: Hören Sie auch Musik wie Heavy Metal?
GB: Heavy Metal gefällt mir nicht so, andere Formen der Pop-Musik eher.

FB/LJ: Sind Sie verheiratet und/oder haben Sie Kinder?
GB: Ich wohne mit meiner Freundin in Berlin und wir haben keine Kinder, dafür bin ich noch zu „jung“.

FB/LJ: Glauben Sie, dass, wenn Sie Kinder hätten, diese auch Musiker werden soll¬ten?
GB: Nein, sie könnten machen was sie wollen und wenn sie kein Interesse an dem Beruf haben, müssten sie keine Musiker werden.

FB/LJ: Machen Sie auch ab und zu Ferien oder arbeiten Sie ĂĽberwiegend?
GB: Ich mache viel zu selten Ferien! Die Hälfte der Zeit arbeite ich in Berlin mit dem Orchester und die restliche Zeit bin ich auf Tournee, wie z.B. jetzt hier in Bonn. Ein bis zwei mal im Jahr versuche ich, mir eine Woche frei zu halten, um mit meiner Freun¬din wegzufahren, aber das ist eigentlich zu wenig.

FB/LJ: Wie lange ĂĽben Sie am Tag?
GB: Haha, ich habe gehofft, dass ich das nicht gefragt werde. Also an ganz freien Tagen, ohne Probe und Konzert, übe ich max. 3 bis 4 Stunden. Als ich in eurem Alter war, habe ich viel mehr geübt. Jetzt probe ich nicht mehr so viel, da ich mittlerweile gelernt habe besser zu konzentrieren und zu organisieren, so braucht man nicht mehr so viel Zeit. Wie alt seid ihr beiden und wie lange übt ihr auf eurem Instru¬ment?

FB/LJ: 13 und wir ĂĽben eher eine halbe Stunde pro Tag.
GB: Oh, eine halbe Stunde ist viel zu wenig! In eurem Alter habe ich 5 Stunden geĂĽbt.

FB/LJ: Macht Ihnen das Geige spielen nach den vielen Jahren noch SpaĂź?
GB: Ich glaube, es macht mir mit der Zeit immer mehr SpaĂź. Jetzt macht es mehr SpaĂź, als vor 10 Jahren und viel mehr SpaĂź als vor 20 Jahren. Es bereitet mir mehr und mehr Freude.

FB/LJ:Herzlichen Dank fĂĽr das Interview und alles Gute fĂĽr Ihre Zukunft.

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